Rückschau

Herbstwanderung am 22. Oktober 2017

Wir sind immer wieder begeistert, welche interessanten Touren man gleich neben einer Autobahnausfahrt finden kann. Diesmal hatte sich unser Peter die Moorgegend um Burgsittensen ausgesucht. Wir fuhren also mit mehreren Privatwagen über die Autobahn Richtung Bremen bis zur Ausfahrt Sittensen. Von dort ging es über Tiste zum Parkplatz der Moorbahn in

 

Burgsitttensen. Für alle eine so ziemlich unbekannte „Ecke“.

Los ging es dann in zwei etwa gleichstarken Gruppen ins Tister Bauernmoor.  Im Jahr 2000 wurde das Gebiet zum EU-Vogelschutzgebiet erklärt und 2001 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Durch das Austrocknen des Torfes entstanden in dem 570 ha großen Gebiet diverse Seen. Da die Gruppen in entgegengesetzter Richtung liefen, ergab sich eine unterschiedliche Wahrnehmung der Strecken. Wir kamen zunächst zum Klostergut Burgsitten. Diese Anlage wurde bereits im Jahre 1000 von der Familie von Schulten mit einer Burgbefestigung gegründet und als Börde Burgsittensen durch geschickten Tausch und Zukauf von Ländereien zu einem wohlhabenden Anwesen (16.Jahrhundert) . Heute erinnert nur noch ein Denkmal sowie die Grabstätten der Familie an diese Zeit.

Leider begleitete uns der Regen fast durchgehend auf den gesamten Wegen, die entsprechend aufgeweicht waren. Ein Schlenker nach links, einer nach rechts, so ging es durch moorige Felder, Wälder und schöne Siedlungen. Oft entlang der Oste kamen wir durch Sittensen mit der Wassermühle sowie an der Kirche vorbei.

Nach etwa 4 bis 5 Stunden freuten sich alle auf die versprochene Moortorte – einfach köstlich. Um 17.30 Uhr Aufbruch zur Fahrt mit der Moorbahn zum Aussichtsturm um den einfliegenden Kranichen und Kanadagänsen zuzusehen, wie das Nachtquartier erkundet und eingenommen wird. Nach der Rückfahrt gab es für alle noch leckeres Würstchen mit Kartoffelsalat.

Ein herzlicher Dank an unsere superaktiven Wanderführer für ihre viele Mühe .

Uschi Preuß und Karin Vogt

Unsere Dienstags-Radtouren während der Schulferien

Der Sommer 2017 wird wohl nicht als Spitzensommer in die Geschichte eingehen! Entsprechend haben unsere Dienstagstouren unter dem Wetter gelitten. Hier sind die Kurzberichte:

05.09.2017

Der Himmel war bedeckt und am späten Abend sollte es noch regnen. Um Gunni noch mitzunehmen, warteten wir noch etwas länger am Treffpunkt. Leider hat sie es nicht mehr geschafft. 17:10 Uhr rüsteten sich 13 Personen zur Abfahrt. Durch den Öjendorfer Park über die AB-Brücke Bruhnrögenredder fuhren wir zum Barsbüttler Kleingarten (gegenüber der Tennisplätze). Links daran vorbei radelten wir in den Bekkamp bis zum Ende. Kleiner Schwenk nach rechts und dann links in die

Grünanlagen des Hohenhorster Parks. Eine schöne Anlage mit tollen Spielplätzen und dem Café Haus am See. Sie endet am Ellerneck. Durch den Auerhahnweg wollte ich in Rahlstedt über die Bahngleise, um an die Wandse am Pulverhofsweg zu kommen  (bisschen heikel neben den PKW’s). Horst führte uns aber einen schöneren und sichereren Weg (Tunnel) dorthin.

Nach 1 Std. legten wir eine Trinkpause im „Grün“ der Wandse ein. Die Tour ging weiter am Botanischen Sondergarten vorbei zum Eichtalpark. Für den Rückweg verließen wir nun die Wandse durch die Lütkensallee, unter die Bahnstrecke zur Gustav-Adolf-Straße. Als wir gerade in den Holstenhofweg eingebogen waren, wurde ein STOP angesagt. Elke hatte einen  „Platten“. Sie wollte allein mit Bus und Bahn nach Hause. So konnten wir den Restweg durch die Märchensiedlung und am Schleemer Bach bis zum Kulturpalast (22 km) fortführen.

Es wurden Tische und Bänke draußen zusammen gerückt, damit wir gemeinsam unseren Durst (+ kl. Imbiss)  löschen konnten. Der angesagte Regen blieb zum Glück aus!

Mir hat es wieder Freude mit Euch bereitet.

Bis zum nächsten Jahr,

Bärbel

 

 

29.8.2017

Wir, 12 Teilnehmer,  radelten durch eine herrliche, grüne Feldmark nördlich von Barsbüttel. Nach 20 km war Einkehr in Glinde bei Burger & Bier. Die letzten 5 km heimwärts gingen recht zügig voran. Es war eine kleine, aber sehr harmonische Tour.

Ille

 

22.08.2017

Endlich zeigte sich das Wetter bereits morgens stabil, so dass der abendlichen Fahrradtour nichts im Wege stand. Wir starteten mit 13 Teilnehmern und fuhren zügig über den Öjendorfer Friedhof und am Schleemer Bach entlang bis zur Autobahn 24. In Höhe der Märchensiedlung unterquerten wir die A 24 und weiter ging es zum Jenfelder Moorsee. Auf verschlungenen Wegen erreichten wir nach Überquerung der B 75 den Wandse-Wanderweg, dem wir bis Rahlstedt folgten. Im Liliencronpark in Rahlstedt wurde eine kleine Pause eingelegt und es ging weiter durch Alt-Rahlstedt auf verkehrsarmen Straßen bis zur Tennisanlage Witthöft. Nun war nur noch der Öjendorfer Park zu durchqueren und wir radelten direkt zum Golfplatz in Oststeinbek, wo unsere Tour endete.

Die Fahrradtour ist dank des guten Wetters planmäßig und ohne Vorkommnisse prima verlaufen.

Burghard

 

15.8.2017

Endlich mal ein sonniger Tag mit entsprechenden Temperaturen. Jedoch – für den Abend wurden schon wieder Regen und Gewitter angesagt! Trotzdem fanden sich 17 zuversichtliche Radler an unserer Sporthalle ein. Es sollte heute durch Quartiere, Parks und Villenviertel gehen. Also keine Streckentour, sondern etwas für die Augen, um neue oder veränderte Aspekte unserer Umgebung kennenzulernen. Wir radelten meist auf verschlungenen, teils unbekannten Wegen durch Öjendorf, Billstedt, Schiffbek, Horn, Jenfeld und Wandsbek

bis zum Eiscafé Jacobs in der Schloßstraße. Während des Eisgenusses zogen immer mehr bedrohlich dunkle Wolken auf. Der Mehrheitsbeschluss lautete: Auf direktem Weg zurück Richtung Heimat und zur vorgesehenen Schlusseinkehr in den Kulturpalast Billstedt. Trotz des deutlich flotteren Tempos blieben jetzt alle Teilnehmer dicht beieinander. Inzwischen hatte sich der Himmel schwarz verfärbt und ein Gewitter kündigte sich an. Die meisten Radler zogen es daher vor, sofort nach Hause zu fahren. Sieben Unermüdliche blieben nach, die genau mit dem Einsetzen des Regens am Tisch im Kulturpalast saßen. Punktlandung!

Karin und Jochen

 

Nachdem die ersten beiden geplanten Sommertouren witterungsbedingt ausfallen mussten, klappte es am 8.8.17 nun endlich mit unserer Radtour. Wettermäßig gut gerüstet (Online-Wetter kündigte schon wieder Regen an!) starteten 17 Teilnehmer- und innen in das Naturschutzgebiet Boberger Düne. Auf bekannten Wegen erreichten wir das Baugebiet  „Gleisdreieck“ an der S-Bahn Mittlerer Landweg. Versteckt hinter der S-Bahn-Trasse entsteht ein völlig neuer Stadtteil Hamburgs:

780 Wohnungen (bei durchschnittlicher Belegung mit 3 Personen = ca. 2500 Menschen). Diese Wohnungen , die bereits teilweise bezogen sind, sind für Flüchtlingsfamilien mit Bleiberecht  vorgesehen. 1/3 der Wohnungen sollen ab 2017/18 für eine reguläre Wohnungsnutzung (z.B. Studenten) genutzt werden. Auch Schaffung von einer sozialen, kulturellen und Nahversorgung ist vorgesehen.

Nach einer Rundtour durch dieses große Wohngebiet, ging es auf dem Deich weiter nach Allermöhe-West zum Badesee „Westensee“, anschließend bis zum „Allermöher See“, da niemand Badezeug dabei hatte, wurde nach einer kurzen Pause die Tour an den Fleeten Nettelnburgs bis zur Boberger Düne vorbei an der blühenden Heide fortgesetzt. Trocken erreichten wir um 19:30 Uhr unsere Schlusseinkehr „Das Weinhaus an der Bergstraße“, wo Bernhard und Jutta bereits auf uns warteten.

Der Regen setzte dann pünktlich um 20:00 Uhr ein – aber wir waren ja im Trockenen!

Heike und Rolf

 

Peters lange Abendtour am 1.8.17 fiel wegen Regen aus und wurde kurzerhand auf den nächsten Vormittag verschoben. Doch wer kann schon so kurzfristig einen Termin frei machen? Interessanterweise war der häufigste Hinderungsgrund: Arzttermin!
Trotzdem bin ich am Mi., 2.8.17 um 10 Uhr mit der kleinen 6-köpfigen Schar gestartet. Nicht wie früher durch Hafen und Wilhelmsburg, sondern getreu meinem neuen Motto „Grüne Wege durch Hamburg“. Ich bin bei der Planung selbst überrascht worden, wie viele kleine unbekannte Grünstreifen und Parks sich aneinander reihen lassen, wenn man nicht auf dem schnellsten Weg in die Stadt fahren will. Denn an einer Tradition wollte ich festhalten: Fischbrötchen an der Landungsbrücke 10. Doch als wir um 12.30 Uhr nach 25 km dort ankamen, standen ca 20 Leute vor uns in der Schlange. Was kann man dazu anderes feststellen als: Alles hat seine Zeit. Und so suchten wir uns ein ruhigeres Plätzchen am Hafen und aßen Pizza, bevor wir immer schön am Wasser entlang bis Allermöhe radelten, um dann am Boberger Flughafen bei Kaffee und Kuchen einen heftigen Gewitterschauer vorüberziehen zu lassen.
Wo wir überall auf dem Hinweg gefahren sind und wie und wo der grüne Rückweg verläuft, könnt Ihr nächstes Jahr auf der Radtour „erfahren“.

Peter

 

Am 25.7.2017 regnete es schon den ganzen Tag über, mal mehr, mal weniger. Ich entschloss mich deshalb um 16 Uhr die geplante Radtour abzusagen. Weil ich aus Zucker bin, fuhr ich mit dem Auto zum Treffpunkt. Kurz vor 17 Uhr hörte es dann tatsächlich mal auf zu regnen. Es fanden sich 4 hartgesottene Radler am Treffpunkt ein. Sie fanden das Wetter nicht so schlimm. Sie fuhren dann aber auch wieder nach Hause. Sorry, wegen wetterbedingter Absage.

Maja

 

 

 

Nachtwanderung am 13. Juli 2017

     Sind Frauen doch die unternehmungslustigeren Menschen?

Immerhin: 8 weibliche und 5 männliche Mutige waren dabei, als wir um 23 Uhr Richtung Boberg starteten. Taschenlampen waren verpönt, damit sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnten. Erst als wir hinter dem Badesee den glatten geraden Weg an der Bille erreicht hatten, kam der helle Mond über dem Horizont in unser Blickfeld. Die runde Fülle war schon ein paar Tage vorbei und er fing an, einseitig abzunehmen. Wie gut, sagten wir uns, dass am Himmel immer wieder dünne Wolken aufzogen, damit wir auf unserem Weg nach Osten nicht zu sehr vom Mond geblendet wurden.

Den ersten richtigen Härtetest hatten wir in Höhe des Mittleren Landweges zu bestehen, als wir uns auf schmalem zugewachsenen Pfad von der Bille abwandten und wie durch einen schwarzen Tunnel gingen. Boberg ist in den letzten Jahren gewaltig zugewachsen. Aus offenem Buschland ist dichter Wald geworden. Wie gut, dass ich nachmittags unseren Weg nochmals bei Tageslicht mit dem Rad abgefahren bin. So wusste ich, dass unser schlimmster Feind ein etwas matschiger Untergrund mit einigen Pfützen war. Als Führer vorweg war ich froh über meine Wanderstöcke, die ich wie Blindenstöcke einsetzen musste, um die Spur nicht zu verlassen. Da blitzten am Ende der Gruppe aus Sicherheitsgründen doch schon mal einige Taschenlampen auf.

Aber was für ein Unterschied auf den freien offenen Wegen, wenn zusätzlich noch der Mond schien! Man hätte fast Zeitung lesen können,  vor allem bei der „Wüstenquerung“ in den Boberger Sanddünen. Eine etwas längere Pause zur Abkühlung auf den Bänken vor dem Naturschutzhaus tat gut.

Warm wurde uns schnell wieder, als wir kurz darauf die schmalen eingewachsenen Pfade zum Boberger Krankenhaus hinaufsteigen mussten. Durch das geschlossene Blätterdach drang nicht ein einziger Mondlichtstrahl. Da half nur langsames, vorsichtiges Vorantasten im Gänsemarsch. Der Pförtner in seiner Loge am Krankenhaus-Eingang staunte sehr überrascht, als ein Zweibeiner nach dem anderen vor ihm aus dem Busch kam. Zum Glück brauchte keiner von uns Erste Hilfe und so zogen wir weiter am Hubschrauber-Landeplatz vorbei wieder den Hang hinunter zum Segelflugplatz. Um 3.15 Uhr hatte der dortige Kiosk zwar nicht geöffnet, aber dennoch waren zwei Banktische mit Kerzen beleuchtet, die wie im Märchenland über einen lecker gedeckten Frühstückstisch strahlten. Was für eine Überraschung! Jochen konnte zwar an der Wanderung selbst nicht teilnehmen, konnte aber in der Zwischenzeit für uns hier ein kleines Festmahl aufbauen mit Kaffee, Tee und Wasser, belegten Broten und Obst und natürlich auch Kuchen. Wirklich lecker. Tauend Dank an Jochen und Karin für diese gute Idee zum Ausklang der Nachtwanderung. Denn am Himmel wurde es langsam hell, der Mond strahlte dazu und bei Aufbruch gegen 4 Uhr bildete sich ein sehr hübscher flacher weißer Nebel über dem Flughafengelände. Wie im Lied: Einfach wunderbar!

Ich glaube, es hat nicht nur mir große Freude bereitet, mit Euch durch diese Nacht zu wandern. Auf dem Rückweg fingen einige Vögel an zu zwitschern, ein leichtes Morgenrot kündigte den Sonnenaufgang an, und mit frohem Herzen trennten wir uns um 5 Uhr wieder an der Steinfurther Allee.

Resümee: Wiederholen und mitmachen, solange wir das noch können.

Peter Eyler

 

 

 

Fahrradtour am Sonntag, 25. Juni 2017

Das Wetter war nicht sehr verheißungsvoll. Noch am frühen Morgen hatte es kräftig geregnet. Doch um 10 Uhr war es fast trocken. So fanden sich 13 Radler am Real-Parkplatz Oststeinbek ein, um auf einer 64 km langen Rundtour durch Südstormarn zu radeln. Ursprünglich war von „knapp 60 km“ die Rede. Hier hatten sich die Planer jedoch verschätzt.

Zunächst ging es über Barbüttel und Rahlstedt, am Naturschutzgebiet Höltigbaum und der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld vorbei, um dann am Aero-Club-Modellflugplatz eine Rast einzulegen. Auf den Besucherbänken wurden einige Stullen vertilgt. Aber die Modellflieger hatten bei dem trüben Wetter offensichtlich keine Lust, uns ihre Flugkünste vorzuführen. Es war niemand da. – In Ahrensburg durchquerten wir

anschließend die Siedlung Hagen. Weiter ging es entlang der Ahrensburger Ostumgehung über den landschaftlich reizvollen Auewanderweg, auf dem allerdings einige Hürden zu bewältigen waren. Eine Baustelle und umgestürzte Bäume aus der vorangegangenen Sturmwoche machten die Passage etwas schwierig. Nach Durchquerung des Gewerbegebietes und eines größeren Forstes kamen wir nach Hoisdorf. Das Dorfmuseum ist am Sonntag leider geschlossen. So mussten wir uns für das Gruppenfoto draußen vor der Fassade aufstellen. Es hatte wieder angefangen zu regnen, so dass eine Einkehr zum Kaffeetrinken jetzt gerade recht kam. Die Kuchenauswahl im Landhaus Hoisdorf – für einige sehr wichtig – war recht passabel. Nach einer Stunde – Petrus schickte nur noch wenige Tropfen – traten wir schließlich den Rückweg an: über die Kreisbahntrasse und Willinghusen bis zur Eisdiele in Oststeinbek.

Jürgen und Sigrid

 

Nachklang zu unserer Kyffhäuserfahrt 7.-9.4.2017

Peter hat dem Gästeservice Kelbra und unserem Wanderführer Erich Renis Bericht und einige Fotos als Dankeschön übersandt. Hier folgt der Schriftwechsel:

 

Guten Tag Frau Weckner und Herr Buttstedt,
es ist zwar schon wieder 4 Wochen her seitdem die 50-köpfige Wandergruppe aus dem
Skiverein GHB Hamburg bei Ihnen zu Gast war, aber die Erinnerungen sind immer noch
sehr frisch und angenehm.
Deshalb möchte ich Ihnen nochmals auf diesem Wege meinen herzlichen Dank für Ihren
Einsatz und Ihre Unterstützung sagen und schließe dabei Ihre Orts- und Museumsführer
ausdrücklich mit ein. Bei allen Teilnehmern gab es die einheitliche Meinung, dass wir eine
derart engagierte und freundliche Betreuung während unserer bisherigen Fahrten in den
Harz noch nie erhalten haben.
Sehr geehrte Frau Weckner, Sie sehen, Ihre schon vor einem Jahr begonnene intensive
Information über verschiedene Aktivitäten vom Standort Kelbra aus hat sich gelohnt. Wir
werden sicherlich als Gruppe und auch als Einzelreisende gerne wieder nach Kelbra
zurückkommen.
Anbei liegt unser Reisebericht mit Fotos. Herrn Buttstedt schicke ich direkt ein Exemplar
per Post zu mit Dank für die Wanderführung und den besten Wünschen für noch
langanhaltende Fitness.
Mit herzlichen Grüßen aus Hamburg
Peter Eyler

Von buerger-gaeste-service@kelbra.de <buerger-gaeste-service@kelbra.de>
An peter.eyler@t-online.de <peter.eyler@t-online.de

Hallo lieber Herr Eyler, hallo liebe Reisegruppenmitglieder,

vielen, vielen Dank für die netten Worte. Es hat Spaß gemacht, mit Ihnen zusammen Ihre Tage am und im
Kyffhäusergebirge zu planen und teilweise auch mitzuerleben. Da spreche ich gleich einmal im Namen aller Beteiligten aus
Kelbra (Kyffhäuser). Ihre lieben Grüße gebe ich selbstverständlich weiter.
Erst am Mittwoch hatten wir Kelbraer Wanderer unseren monatlichen Treff. Da planen wir immer unsere Wanderungen im
aktuellen Monat. Mitwanderer sind immer gern gesehen. Und – es wollen immer mehr Leute sich bei der einen oder
anderen Wanderung anschließen. Inzwischen fanden auch schon wieder einige Wanderungen statt. Sie hätten eben noch
genügend Wege, die auf Sie und Ihre Leute hier warten.
Ihr „Mitwanderer“ Erich Buttstedt schwärmte wiederholt von der tollen Tour mit Ihnen zum Kyffhäuser. Muss ja wirklich
herrlich gewesen sein. Ich wäre ja gern mitgekommen, hatte aber da ja leider keine Zeit. Von Ihrem Tänzchen am
„Brockenblick“ oder den vielen Liedern hat er uns schon mehrfach berichtet. Schön!
Am 23. September 2017 findet bei uns hier der 18. Kyffhäuser-Wandertag statt. Gern würden wir Sie hier mit begrüßen
können. Eventuell zieht es ja jemanden von Ihnen hier her. Dann melden Sie sich doch ganz einfach hier bei uns im Service.
Ich könnte da was organisieren.
Bitte grüßen Sie auch Ihre Mitglieder Ihrer Reisegruppe. Eventuell sehen wir uns ja einmal wieder!
Mit freundlichen Grüßen aus der schönen Goldenen Aue
Birgit Weckner
vom Team des Bürger- und Gästeservice Kelbra (Kyffhäuser)

Kelbra, 11.5.2017

Guten Tag, Herr Eyler.

Ich möchte heute nochmals Danke sagen, dass ich gemeinsam mit ihrer Wandergruppe so einen angenehmen Urlaubstag verbringen konnte.

Nach ihrem ausführlichen Bericht über ihren Aufenthalt in unserer Region vermute ich, dass sie unbedingt dabei sein möchten, wenn der Weckruf erfolgt: “Wir wollen unsern alten Kaiser Wilhelm wieder haben!“ Die Barbarossahöhle ist bereit. In ihrem Bericht erwähnten Sie, eventuell im nächsten Jahr diese zu besuchen . Unsere Wandergruppe hat nach Ihrem Besuch von dort eine Tour an die Südseite des Kyffhäusergebirges mit 23 Wanderern bis nach Bad Frankenhausen – 10 km – unternommen. Von da ist es dann auch nicht so weit mit dem Bus entlang der Diamantenen Aue und der Hainleite bis nach Sondershausen zu fahren und noch einmal unter Tage in 700 m Tiefe in ein Bergwerk einzufahren  – das ist mein Wanderungsvorschlag.

Besonderen Dank für die beigelegten Fotos. So blieben Sie und ihre Wandergruppe immer in meiner Erinnerung.

Herzlichst Ihr lustiger Wanderführer Erich

Haspa-Marathon 2017

Wir haben den Wettertest bestanden!

Hagelschauer, Windböen, winterliche Temperaturen und Regen haben uns die gute Laune an der Wasserstelle bei km 17,5 nicht nehmen können. Eine starke Truppe war wieder im Einsatz, um die Marathonis mit Flüssigkeit zu versorgen.

Die Frühhelfer waren in ausreichender Zahl pünktlich zur Stelle, um den Lkw mit Tischen, Bänken und sonstigem Gerät zu entladen. Die Wasseranschlüsse wurden wunschgemäß platziert und die Vorbereitungsarbeiten konnten beginnen. Die große Schar der Wasserverteiler traf so gegen 9 Uhr ein und machte sich auch an die Arbeit. Glücklicherweise begann der größte Regenguss des Tages erst, als alle Vorbereitungen getroffen waren und wir der ersten Handbiker und Läufer harrten. Unter Bernhards Zeltdach fanden wir Schutz und die Ponchos kamen zum Einsatz. Zunächst hatte es den Anschein, dass wir witterungsbedingt einen ganz ruhigen Tag haben werden. Als aber die Läufermassen über die Lombardsbrücke auf uns zukamen, musste doch wieder eifrig Wasser geschöpft werden. Es ist immer wieder herzerfrischend, wie sich viele Läufer für die angebotenen Wasserbecher bedanken. Auch die Sonne ließ sich zeitweilig blicken, so dass auch ein paar Fotos gemacht werden konnten.

Der Abbau verlief genauso reibungslos, wie der Aufbau. Das ist der Vorteil bei einem eingespielten Team. Alle haben dort angefasst, wo es nötig war. Ein großes Dankeschön an die ganze Helferschar. Wir können stolz auf uns sein!

 

 

Unsere Frühlingsfahrt zum Kyffhäuser vom 7. bis 9.4.2017

Nach langjährig gepflegter Tradition, Anfang Februar in den Harz zu fahren, verlegten wir in diesem Jahr Zeit und Ort. So wurde es eine Frühlingsfahrt zum Kyffhäuser, dem kleinen Bruder des Harzes, etwas unscheinbar im Süden gelegen. Der Höhenzug liegt an der Landesgrenze von Thüringen und Sachsen-Anhalt.

Pünktlich um 9 Uhr konnten wir starten und Peter erklärte uns wortreich die Tagesabläufe.  Unsere zügige Fahrt wurde allerdings schon weit vor Hannover gestoppt. Ein ausgebrannter LKW verursachte einen Riesenstau mit zwei Umleitungen, so dass es selbst Peter die Sprache verschlug. Die exakt geplanten Termine mussten verschoben werden,  denn nicht nur die vorbestellten Fruchtschnittchen warteten auf uns!  Mit  2 Stunden Verspätung erreichten wir endlich das Cafe Seeblick am Stausee von Kelbra, wo wir nach der ersehnten Kaffepause sehr freundlich von  zwei Mitarbeiterinnen des Touristikbüros  begrüßt wurden.  Auf dem Weg durch die Stadt wurde über die wirtschaftliche Lage Kelbras vor und nach der Wende berichtet. Wie überall, wurden auch hier viele Betriebe stillgelegt, die nicht mehr den gewünschten Gewinn erwirtschafteten. Das betraf auch die Brauerei und die Knopffabrik. Alleine hier waren zuletzt noch 400 Leute tätig, die dann arbeitslos wurden. Das gern besuchte Naherholungsgebiet am Stausee verlor zunehmend seine Beliebtheit durch die Algenbildung des Wassers und die Tatsache, dass die Welt jetzt größer geworden war. In zwei Gruppen, sehr informativ  geführt, besuchten  wir auch die 1250 erbaute Kirche und das Heimat- und Knopfmuseum. Auch hier wurden wir sehr freundlich empfangen und bekamen viele Informationen. Es war interessant, die früheren Arbeitsgeräte und Materialien zu sehen. Hier erfuhren wir, dass die Perlmuttknöpfe, wie wir sie immer nennen, Perlmutterknöpfe heißen, da sie aus der Mutter der Perle  gemacht werden. Durchgefroren kamen wir in unserem Hotel Kaiserhof an und genossen das Essen vom Buffet. Nach einem kurzen Spieleabend sucht auch der Letzte von uns das Bett auf.

2. Tag Heute wartet Barbarossa auf uns! Es wurde eine 17 km Wanderung zum Kyffhäuserdenkmal in zwei Gruppen. Die Langwanderer wurden von dem ortskundigen Erich, so nannten wir Herrn Buttstedt inzwischen, begleitet. Er bescherte uns eine sehr humorvolle Wanderung durch seine lustigen Ausführungen. So war es dann auch kein Wunder, dass uns nach einer kleinen Schnapspause, mit wunderschönem Blick auf den Brocken, ein nackter Soldat erschienen ist! Später wurde behauptet, auch den zerbrochenen Keuschheitsgürtel seiner Gefährtin gefunden zu haben! Der wunderschöne Buchenwald mit seinem zarten Grün und die weißen Buschwindröschen, die teppichartig den Waldboden bedecken, haben uns wohl zu dieser Illusion verführt!

Die Genusswanderer unter der Führung von Klemens ließen sich mit dem Bus über die bei den Bikern so beliebte Bergstrecke  mit ihren 36 gefährlichen Kurven auf den Kyffhäuser Berg fahren und wanderten zunächst zum Aussichtsplatz am Fernsehturm und zum Brockenblick. Im leichten Konflikt mit den Marathonläufern, die teilweise die gleichen Strecken nutzten, ging es dann auf dem ausgeschilderten Wanderweg zum 1890 erbauten, drittgrößten Monumentaldenkmal, das zur Verehrung von Kaiser Wilhelms l. erbaut wurde. Die Spaziergänger hatten sich vom Bus gleich hierher fahren lassen. Wir alle betrachteten das Reiterstandbild von Wilhelm I. am 81 m hohen Denkmalsturm. Außerdem auch die überdimensionale Sandsteinfigur Kaiser Friedrich l., auch Barbarossa genannt, der im unteren Teil des Turmes sitzt. Wahrscheinlich werden wir im nächsten Jahr die Barbarossa-Höhle besuchen, wo er nach der Sage zum Leben erwachen wird, wenn sein Bart ganz durch den Tisch gewachsen ist und ein Adler die Raben verscheucht hat. Mit diesen Gedanken wurde die Hoffnung auf die nationale Einheit verbunden. Das Denkmal steht auf den Ruinen der alten Reichsburg. Nach dem 2. Weltkrieg drohte der Abriss, der ausgerechnet durch einen couragierten russischen Offizier verhindert wurde. Nach einer Rast mit einer prächtigen 1 € Bratwurst machten wir uns auf den Rückweg. Wohl jeder von uns genoss die erwachende Natur mit dem märchenhaften Buchenwald, dem zarten Grün und den vielfältigen Frühlingsblumen. Auf dem Weg ins Tal begleiteten uns üppig blühende Obstplantagen (die weiße Woche). Nach dem Abendessen kamen, wie es seit jeher Sitte und Gebrauch ist, die Spielkarten auf den Tisch, bis uns die Augen zufielen.

3. Tag Heute begrüßt uns die Sonne. Wie immer pünktliche Abfahrt. Alwin, unser netter Busfahrer, lenkt seinen Bus für uns noch einmal um das Kyffhäuser-Gebirge herum. In Bad Frankenhausen wollen wir uns das einzigartige Panoramamuseum ansehen. Es wurde auf dem Schlachtberg errichtet und beinhaltet ein Rundbild von gigantischen Ausmaßen. Die Leinwand hat eine Größe von 123 mal 14 m. Gewebt und grundiert wurde sie in einem Stück in der Sowjetunion und zählt zu den größten Tafelbildern der Welt. Werner Tübke bemalte die Leinwand in 11 Jahren mit 8 ausgesuchten Malern. Zum Schluss blieb ihm nur noch einer treu!  Das Werk zeigt nicht nur den Deutschen Bauernkrieg unter Führung von Thomas Müntzer, sondern auch viele bedeutende Männer der Geschichte und hält uns den Spiegel vor´s Gesicht. Es enthält eine Vielzahl an Anspielungen auf menschliche Ängste; Aberglauben und apokalyptische Vorstellungen sind in gewaltiger Bildersprache visualisiert. Es gibt mehr als 3000 Einzelfiguren, die größten haben eine Höhe von 3 m. Zum Glück wurden uns die Begebenheiten, die in den vier Jahreszeiten aufgezeichnet sind, sehr gut erklärt, denn sonst hätten wir den Sinn wohl kaum verstanden. Im Foyer gab es noch eine Gemäldeausstellung von Markus Matthias Krüger, dessen Bilder uns wegen ihrer Klarheit sehr gefielen. Ein 1 ½ stündiger Spaziergang um und durch den Ort brachte uns wieder auf Trab. Der schiefe Turm der Stadt ließ uns noch einmal die Kameras  bemühen. Mit einem Überhang von 4,60 m ist er schiefer als der Turm von Pisa. In verschiedenen Restaurants am Markt fand jeder seinen Platz an der Sonne oder im Schatten. Danach gab es nur noch die staufreie Heimfahrt.  Die ganze Busladung  bedankte sich für die großartige Organisation bei Karin und Jochen und die hervorragende Ausführung bei Peter und Klemens.

Erwähnen möchte ich noch die überaus  freundliche Bewirtung im Hotel Kaiserhof und die zuvorkommende und  hilfsbereite Art des Touristenbüros.

Außer eines vergessenen Rucksacks und eines vertauschten Koffers  gibt es keine weiteren Meldungen!

Reni

Zusammenfassung der Mitgliederversammlung vom 13. Oktober 2016

Die 41 Teilnehmer gedachten zu Beginn der Veranstaltung in einer Gedenkminute der verstorbenen Mitglieder und Freunde.

Danach berichtete Bernhard über die diversen Unternehmungen während der letzten drei Jahre. Karin Dreyer stellte dann den Kassenbericht vor. Die Kassenprüfer Ute Reimer und Friedhelm Wolff bestätigten die ordnungsgemäße Kassenführung und empfahlen die Entlastung der Kassenwartin, die auch erfolgte. Ute und Friedhelm bleiben Kassenprüfer. weiterlesen…